Das Internet der Dinge (auch engl.: Internet of Things) bezeichnet die elektronische Vernetzung
von Gegenständen des Alltags. Ausgehend von der Vorstellung, dass Gegenstände mit einer eigenen
Intelligenz ausgestattet sind, zielt das Internet der Dinge auf einen selbstständigen
Informationsaustausch der Gegenstände untereinander.
--Zitat Wikipedia
Mitarbeiter der OKIT gehören zu den ersten, die den Gedanken des Internet der Dinge
vorangetrieben und mit praktischen Anwendungen untermauert haben.
Der logistische Behälter, mit eigener Intelligenz ausgestattet, ist ein Beispiel für diese
Überlegungen.
OKIT hat als Spin-off des Fraunhofer IML in Dortmund die Wurzeln in der angewandten Forschung.
OKIT steht für die Übertragung einer Idee in die wirtschaftliche Wirklichkeit und das
erfolgreiche Gestalten des Produktlebenszyklus.
Mit unseren eigenen Experten und in Zusammenarbeit mit den Fraunhofer Wissenschaftlern liefern
wir alle Komponenten einer erfolgreichen IT-Applikation zu Ihrem Produkt.
Wir würden uns freuen, wenn wir mit Ihnen auch Ihr Produkt in die IT-Welt integrieren dürfen.
Bitte nehmen Sie doch kurz
Kontakt mit uns auf!

Beispiele
Alle hier genannten Projekte sind Entwicklungsprojekte und daher inhaltlich sensibel.
Informationen zu Ansprechpartnern der folgenden Referenz-Projekte stellen wir auf Anfrage zur
Verfügung, soweit vom Projektpartner individuell genehmigt.
Das Warehouse Management System zur Lagertechnik
Im bestimmten
Bereichen des Gerätebaus werden Blechtafeln zu Gehäusen weiterverarbeitet. Dazu müssen die Tafeln
Stanzen und Schneidmaschinen zugeführt werden. Konventionelle Tafel-Läger werden mit Staplern oder
sehr schweren und energieintensiven Lagertechniken bedient.
Im Rahmen einer kompletten Neuentwicklung wurde eine Lagertechnik entwickelt, die
vollautomatisch, zeit- und energieeffizient einzelne Blechtafeln an der jeweiligen Schneideanlage
oder Stanze bereitstellt. Um die Anlage zielführend betreiben zu können, musste neben dem
Maschinenbau auch ein spezielles Warehouse Management System entwickelt werden.
Diese Anlagen können heute im Paket aus Maschinenbau und Warehouse Management System geliefert
werden. Die Integration mit CAD/CAM, sowie ERP und Bevorratungswerkzeugen sind Optionen.
Echtzeitüberwachung von Energiekabeln
Energiekabel werden für eine definierte Belastung berechnet. Diese Belastungsgrenze
wird im Betrieb meist nie erreicht, andererseits in selten Fällen sogar überschritten. Ersteres ist
wirtschaftlich nachteilhaft, weil wertvolle Kapazität nicht genutzt wird. Letzteres führt zur
vorzeitigen Alterung oder gar zur Zerstörung des Kabels.
Ein Kabelhersteller ist diese Problematik angegangen. Zusammen mit der OKIT ist eine
Applikation entstanden, bei der die Leistungsfähigkeit eines Energiekabels in Echtzeit ermittelt
wird. Auch Prognosen sind möglich, durch die eine temporäre Mehrbelastung oberhalb der vom
Hersteller vorgegebenen Belastungsgrenze möglich ist.
Drahtloses Pick by Light
Die
Behälter werden mit intelligenten Tags ausgestattet, die alle Bedienelemente einer
Pick-by-Light-Station besitzen. Die Behälter können praktisch aus dem Transportmittel ausgeladen
und in Regale oder auf Ständer sortiert werden - das Lager ist augenblicklich funktionsbereit.
Diese Anwendung eignet sich für Läger, die extrem schnell auf- und abgebaut werden müssen, aber
dennoch die Zuverlässigkeit von Pick-by-Light-Lägern besitzen müssen. Dieses Konzept eignet sich
für Festivals, Großevents und vieles mehr.
Überwachung der Kühlkette
Behälter werden mit intelligenten Tags ausgestattet. Die Tags messen in vorbestimmten
Zeitintervallen die Temperatur in ihrer direkten Umgebung und zeichnen diese auf. Auf Anfrage wird
die Temperatur-Kurve mit der zeitlichen Zuordnung an ein Lesegerät übertragen und zum Beispiel in
eine Datenbank übertragen.
Diese Anwendung eignet sich für die Einhaltung von Temperaturbereichen oder die Überwachung der
Kühlkette während des Transportes. Beispielsweise bei Transport und Lagerung von pharmazeutischen
Produkten, biologischen und chemischen Gütern.
Drahtlose und ausfallsichere Warenbegleitdokumente
Behälter und/oder Waren werden mit handelsüblichen RFID-Tags ausgestattet. Die Tags werden über
ein patentiertes Verfahren mit den elektronischen Warenbegleitdokumenten beschrieben und an den
Transport übergeben. Bei Ankunft beim Empfänger können die elektronischen Dokumente wieder
ausgelesen werden. Beispielsweise werden Anzahl, Gewicht und Verpackungsart, sowie Bestellnummer,
Lieferscheinnummer und Versanddatum der gelieferten Positionen dokumentiert.
Sind einzelne Tags wärend des Transportes beschädigt oder samt des Behälters/der
Ware entwendet worden, so ist dennoch die Gesamtinformation weiterhin verfügbar. Aus Gründen
des Daten- und Verbraucherschutzes sind die Daten auf den Tags verschlüsselt. Bei Unterschreiten
einer definierbaren Anzahl von Tags ist die Information nicht mehr wiederherstellbar.
Diese Anwendung eignet sich zur Beschleunigung von logistischen Prozessen, da Waren und
Informationen immer am selben Ort verfügbar sind - selbst ohne Netzanbindung, also während des
Transportes und in jedem kleinen Nebenlager.
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